Was geht im SPD-Ortsverein Diez 2015?
 

Malu Dreyer empfängt Flüchtlingshelfer

Ehrenamt Ministerpräsidentin würdigt Engagement

M Mainz/Rhein-Lahn. Das vielfältige ehrenamtliche Engagement in Rheinland-Pfalz hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei ihrem Bürgerempfang in der Staatskanzlei gewürdigt. Sie hatte das Thema Flüchtlingshilfe zu einem Schwerpunkt ihres dritten Bürgerempfangs gemacht. Gekommen waren Vertreterinnen und Vertreter von Initiativen, aber auch Einzelpersonen, die in vorbildlicher Weise eine Willkommenskultur im Land vorleben.

„Es ist schön, in einem Land zu leben, in dem besonders viele Menschen das Miteinander in den Vordergrund stellen“, sagte Malu Dreyer. „Ihr Engagement ist genauso unbezahlbar wie unverzichtbar.“ Rund 450 ehrenamtlich aktive Bürger aus den zwölf kreisfreien Städten und 24 Landkreisen waren der Einladung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer gefolgt. Die Ministerpräsidentin nahm sich die Zeit, um mit allen Delegationen ins Gespräch zu kommen.

 

 
Dabei waren auch von links Ali Hamdan vom SPD-OV Diez und seine Tochter Zahra

 

Aus der Rhein-Lahn-Zeitung vom 02.03.2015

 

Mitgliederversammlung am 13. April 2015

Der SPD-Ortsverein Diez  hatte zur einer öffentlichen Versammlung in das Hotel Wilhelm-von-Nassau nach Diez eingeladen.
Gastredner war der Staatssekretär im Sozialministerium David Langner. Seine Themenbereiche waren der Umgang und die Betreuung von Demenzkranken, die medizinische Versorgung auf dem Lande sowie das Wohnen im Alter.
Ebenfalls zu diesem Thema äußerte sich der Landrat des Rhein-Lahn-Kreises Frank Puchtler.
Den Ausführungen folgte eine hochinteressante und lebhafte Diskussion.

Für 50 Jahre Mitgliedschaft in der SPD wurde Lothar Labonte geehrt. Die Ehrung nahm Landrat Frank Puchtler vor.
 

 

16. Juni 2015, SPDvorOrt: Alte Kaserne - Kulturspeicher
Seit einigen Jahren ist der SPD-Ortsverein Diez in den Sommermonaten im Rahmen der Aktion „SPD vor Ort“ regelmäßig in der Region unterwegs um Informationen und Eindrücke zu sammeln, welche dann in die konkrete Arbeit des Vereins und der Fraktion im Stadtrat einfließen.
Erste Anlaufstelle in 2015 war jetzt der alte Getreidespeicher, auch „Alte Kaserne“ genannt. Das imposante, denkmalgeschützte Gebäude, direkt an der Lahnbrücke am Eingang zur Stadt gelegen, schläft seit vielen Jahren scheinbar einen Dornröschenschlaf und wartet auf den finanzkräftigen Investor der das Gebäude der Stadt Diez abkauft, eine umfassende, dem Denkmalschutz entsprechende Sanierung vornimmt und dem Anwesen neues Leben einhaucht.
Doch die Erfahrungen rund um das neue Schloss Diez, die Schaumburg und den Bahnhof Diez lassen an solchen Hoffnungen doch erhebliche Zweifel aufkommen. Die Zeiten in denen der sagenhafte Märchenprinz aus dem Nichts auftaucht und scheinbar Unmögliches schafft sind wohl endgültig vorbei.
Doch wie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der SPD-Exkursion nun vor Ort erfahren durften, trügt der Eindruck vom Dornröschenschlaf ohnehin. Engagierte Bürgerinnen und Bürger sind aktiv geworden und beleben die Räumlichkeiten.
Seit vielen Jahren gibt es den „Förderverein Kulturspeicher Diez e.V.“ der sich der Erhaltung des stadtbildprägenden Kulturdenkmales verschrieben hat. Mit Kunstausstellungen, Veranstaltungen und der Herrichtung von Räumlichkeiten wurden Angebote gemacht, welche kulturelles Treiben ins Gebäude lockten. Theater, Bildhauerei, Malerei, Musik und Fotografie haben in den Räumlichkeiten eine Heimat gefunden. Doch die Größe der Herausforderung, die kräftezehrenden Auseinandersetzungen mit den Besonderheiten der Gebäudesubstanz, die enormen behördlichen Auflagen und nicht zuletzt die unbefriedigende Art der Zusammenarbeit mit dem Eigentümer des Gebäudes, der Stadt Diez, haben den Verein zermürbt. Die Vorsitzende des Vereins, Susanne Modemann, welcher es seinerzeit mit der Diezer Kunstwoche gelang das Gebäude wieder ins Blickfeld zu rücken, würde sich freuen, wenn neue Kräfte den Verein beleben, Verantwortung im Vorstand übernehmen und den Verein aktiv unterstützen würden.
Unbeeindruckt von all dem hat ein anderer Verein, SO-Theater Diez e.V. , die Initiative ergriffen und sich mit großem Engagement eine außergewöhnliche Spielstätte im Gebäude geschaffen. Dr. Volker Schwamborn, erster Vorsitzender des Vereins, berichtete den Besuchern von der SPD Diez, mit nicht unberechtigtem Stolz auf das Erreichte, von den enormen Eigenleistungen und dem finanziellen Engagement der Vereinsmitglieder und den Förderern der Theaterarbeit.
99 Sitzplätze hat der Zuschauerraum, eine neue, fest eingebaute mehrstufige Bühne und eine aufwendige, ausgefeilte Beleuchtungstechnik. Mit unterschiedlichsten, zum Teil recht anspruchsvollen, Stücken gelingt es dem Theater mittlerweile pro Spielsession ca. 1000 Zuschauer in das Gebäude zu locken. Ein gutes Beispiel dafür, was entstehen kann, wenn Bürger aktiv werden.
Unerwähnt blieb beim Besuch in diesem Zusammenhang auch nicht, dass bereits die vor Jahren dringend notwendige, substanzerhaltende Dachreparatur nur durch großzügige Geld- und Materialspenden sowie entgeltliche Leistungen möglich war.
Doch all das, nimmt die Stadt als Eigentümerin der Immobile nicht aus der Pflicht sich dem Anwesen verstärkt anzunehmen und eine gute, dauerhafte Nutzung für das Gebäude zu finden.
Eine wesentliche Voraussetzung dafür wäre es, so die übereinstimmende Meinung der derzeitigen Nutzer des Gebäudes und der anwesenden Besucher von der SPD, sich von der Hoffnung auf den finanzkräftigen Investor, den sagenhaften Märchenprinzen, zu verabschieden, sich der langfristigen Herausforderung zu stellen und auf das vertrauensvolle Zusammenspiel von bürgerschaftlichem Engagement und städtischer Verantwor
tlichkeit zu setzen. - L. Schmidt.
 

   

Hohe Ehrung für eine engagierte Bürgerin:

Innenstaatssekretär Günter Kern hat jetzt gemeinsam mit Landrat Frank Puchtler der Diezerin Sigrun Jeschik-Henschel die von Ministerpräsidentin Malu Dreyer verliehene Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz überreicht. Die gebürtige Bochumerin wurde für ihr jahrzehntelanges politisches und gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet. „Ihr Einsatz für Demokratie und für die Menschen in Rheinland-Pfalz ist vorbildhaft. Ohne Menschen wie Frau Jeschik-Henschel, könnte unsere Gesellschaft, wie wir sie kennen, nicht funktionieren“, sagte der Staatsekretär bei der Verleihung am Mittwoch im Bad Emser Kreishaus.

 

Mit der Auszeichnung der Ehrennadel werden Bürgerinnen und Bürger bedacht, die sich über viele Jahre hinweg in den Dienst der Gemeinschaft gestellt und damit einen wichtigen Beitrag für ein menschliches Gemeinwesen geleistet haben. Frau Jeschik-Henschel ist seit Anfang der 70er Jahre politisch aktiv. Nach dem Eintritt in die SPD gehörte sie zum Wahlkampfteam „Jusos Westerwald“ für Willy Brandt. Seit 1998 engagierte sie sich in Diez unter anderem als Vorstandsmitglied im Ortsverband, als Stadträtin der SPD-Fraktion oder als Vorstand des Gemeindeverbandes Diez und seit 2004 auch im Verbandsgemeinderat.

 

Seit dem Ende der 90er Jahre setzte sie sich in der Arbeitsgemeinschaft für Bildung in der SPD für ein gerechtes und leistungsfähiges Bildungssystem in Deutschland ein. 2005 war Frau Jeschik-Henschel Listenkandidatin für ihren Wahlkreis bei den Bundestagswahlen und im Folgejahr für die Landtagswahl. „Die Liste der politischen Aktivitäten und Positionen ist lang. Mit Recht ist Frau Jeschik-Henschel 2014 für ihr beispielhaftes sozial- und kommunalpolitisches Engagement mit der Willy-Brandt-Medaille ausgezeichnet worden“, sagte Kern.

 

Viele lobende Worte fanden auch Stadtbürgermeister Frank Dobra und Verbandsgemeindebürgermeister Michael Schnatz für die engagierte Kommunalpolitikerin. Diese wiederum dankte zunächst ihrem Mann Hans, aber auch allen Menschen, die sie auf ihrem Weg begleitet und gefördert haben und erinnerte insbesondere an die 2011 verstorbene Bundestagsabgeordnete Gudrun Weyel. Gerne bestätigte einen Satz aus Günter Kerns Laudatio: „Ehrenamt macht nicht reich, aber es bereichert!“
Pressedienst KV Rhein-Lahn



 
 
 
 
 

10. September 2015, SPDvorOrt:

SPD Diez nimmt den Robert-Heck-Park in Augenschein 

Der Diezer Museums- und Geschichtsverein hatte vor einigen Wochen auf den unwürdigen „Dornröschenschlaf“ des alten Friedhofs an der Oraniensteiner-Straße, den Robert-Heck-Park, aufmerksam gemacht.  

Die Diezer SPD nahm das nun zum Anlass sich im Rahmen ihres Programms „SPD vor Ort“ selbst ein Bild zu machen von dem weitläufigen Areal am Rande der Diezer Altstadt.  

Dabei wurde die Gruppe rund um den Vorsitzenden des Diezer Ortsvereins, Dieter Kämtner, von Dr. Alfred Meurer, dem Leiter des städtischen Museumsmit sehr vielen Informationen zur Entstehung der Anlage und den noch bestehenden Grabstätten versorgt.  

Alte Grabdenkmäler - beeindruckende Zeugnisse der Steinmetz- und Bildhauerkunst - und große, außergewöhnliche Bäume prägen die Atmosphäre des Parks.  

Doch leider bekommt dieses Kleinod nicht die Aufmerksamkeit und Zuwendung, welche erforderlich wäre, um Attraktivität für Ruhesuchende zu schaffen und Neugierde bei Geschichtsinteressierten zu wecken.  

Die Stadt führt zwar regelmäßig die dringendsten Unterhaltungsarbeiten wie Grasschnitt und Gehölzpflege durch, das alleine genügt aber, nicht um dem Verfall, dem Vandalismus und der Verunglimpfung an diesem ehrwürdigen Ort dauerhaft entgegen zu wirken.  

Ideen für eine bessere Nutzung und eine deutliche Attraktivitätssteigerung des Geländes gibt es derweil beim Museums- und Geschichtsverein genügend.

Doch damit Ehrenamtliche aus Vereins und Bürgerschaft an die Arbeit gehen können, gilt es Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten zu klären und zu regeln.   

Die SPD will vor dem Hintergrund der vor Ort gewonnen Eindrücke gerne dazu beitragen, dass die erforderlichen Gespräche zwischen Stadt und Museums-und Geschichtsverein nun baldmöglichst in Angriff genommen werden.

 

 
16.11.2015, Mitgliederversammlung im Hotel Wilhelm-von-Nassau, Diez:
 

SPD glaubt an den Wahlsieg: Wir schaffen das!

18.11.2015 In der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Diez stand Flüchtlingsthema ganz oben an. Außerdem wurden langjährige Mitglieder geehrt.

Diez.  Zahlreiche Aktivitäten des SPD-Ortsvereins kennzeichneten den Bericht des Zweiten Vorsitzenden Steffen Schneider bei der gut besuchten Jahreshauptversammlung im Hotel-Wilhelm-von-Nassau in Diez. Schneider leitete die Versammlung für den erkrankten Vorsitzenden Dieter Kämtner. Er erinnerte neben den durchgeführten Vorstandssitzungen des aktuell 77 Mitglieder zählenden Vereins unter anderem an die im Rahmen der Aktionen „SPD vor Ort“ stattgefundenen Informationsbesuchen des Kulturspeichers, des Diezer Bauhofes und des Robert-Heck-Parks. Noch im Fokus dieses Jahres steht eine Begehung im „Werkes“ vor dem Hintergrund, dort eventuell ein Stadthaus zu etablieren.

Ehrungen

Tanja Schnatz, Gründungsmitglied und Vorsitzende der Jusos (1990), wurde für 25-jährige Mitgliedschaft genauso mit Urkunde und Nadel ausgezeichnet wie Stadtratsmitglied und Aufsichtsratsmitglied der Stadtwerke, Jürgen Schäffer. Für zehn Jahre Mitgliedschaft wurde Miklos Magyar geehrt.

Verbandsgemeinde-Bürgermeister Michael Schnatz sprach in seinem Grußwort von „fünfeinhalb ereignisreichen Monaten“ seit seiner Amtseinführung am 28. Mai. Für ihn gehörten dabei der Besuch von Ministerpräsidentin Malu Dreyer in Holzappel (Thema Ehrenamtskarte), die Wahl von Claudia Schäfer zur Ersten Beigeordneten und die kurzfristig zu organisierende Erstaufnahme-Einrichtung für Flüchtlinge in der Diezer Freiherr-vom-Stein-Kaserne zu den Höhepunkten seiner bisherigen Amtszeit. Im Zusammenhang mit dem Flüchtlingsthema dankte er dem Kassierer des Ortsvereins und Vorsitzenden des „Willkommenskreises“, Ali Hamdan, für dessen riesiges Engagement und Einsatz „an mehreren Stellen“: „Für die Verwaltung bist du insbesondere durch deine Sprachkenntnisse mehr als ein verlängerter Arm.“ Schnatz dankte zudem den unzähligen, ehrenamtlichen Helfern. Weitere Bereiche, die er der Versammlung vorstellte und erläuterte, waren die Umstrukturierungsmaßnahmen innerhalb der Verbandsgemeinde-Verwaltung, der Einrichtung von Bürgersprechstunden in den Ortsgemeinden, der Besuch aller Feuerwehreinheiten, der Besuch aller Schulen sowie die Kontaktaufnahme und Kommunikation mit heimischen Unternehmen und Handwerksbetrieben. Nachdem es trotz aller Bemühungen nicht gelungen war, die Schließung der Geburtenstation im Diezer Krankenhaus zu verhindern, ist er erfreut, dass es durch das in Kürze eröffnete „Geburtshaus“ (Emmerichstraße) auch zukünftig in Personaldokumenten der Eintrag „geboren in Diez“ zu lesen sein wird.
Zukunftsregion

Landrat Frank Puchtler, der Landtagsabgeordnete Jörg Denninghoff und der SPD-Kreisvorsitzende Mike Weiland gingen in ihren Berichten und Grußworten ebenfalls auf das Flüchtlingsthema, die dezentrale Unterbringung in den Gemeinden sowie der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) in der Diezer Kaserne ein. Darüber hinaus appellierte Frank Puchtler vor dem Hintergrund des gerade wiedereröffneten Oranienbades an die Genossen, sich für die „Zukunftsregion Diez-Limburg“ stark zu machen. Die Sanierung des Bades habe bewiesen, was „über Ländergrenzen“ hinweg möglich sei. Jörg Denninghoff möchte sich unter anderem für das bereits weit fortgeschrittene Modell eines „Medizinischen Versorgungszentrums auf kommunaler Basis“ (Katzenelnbogen) einsetzen, um dem landesweit steigenden, medizinischen Engpass begegnen zu können.

Mike Weiland versicherte seinen weiteren Einsatz zur Förderung und Verbesserung des Miteinanders und der Zusammenarbeit zwischen den Ortsvereinen und Verbänden. Alle sprachen den bevorstehenden Wahlkampf für die Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz am 13. März des kommenden Jahres an, bei dem Jörg Denninghoff den Wahlkreis Diez-Nassau direkt gewinnen will. Alle SPD-Genossen waren sich sicher: „Wir schaffen das!“

Steffen Schneider beschloss die Versammlung mit der Bekanntgabe von zwei Terminen: Am 19. Januar findet der Neujahrsempfang der SPD statt, und am 20. Februar werden auf dem Diezer Marktplatz Info- und Wahlkampfstände eingerichtet.

Nassauische Neue Presse vom 18.11.2015